Schwimmsport: schonend, effektiv und erfrischend

01 Juli 2016

Tauchen Sie ab! Denn im Wasser lässt es sich schonend und effektiv trainieren. Mit der richtigen Technik und der passenden Ausrüstung gehen Sie auf keinen Fall baden.

Schwimmen trainiert praktisch den gesamten Muskelapparat und schont gleichzeitig die Gelenke. Es kräftigt den Rücken und strafft die Arme. Schwimmen ist für unseren Körper eine Leichtigkeit, denn er muss im Wasser nur ein Siebtel seines Gewichts tragen. Es macht dabei keinen Unterschied, ob Sie Kraul- oder Brustschwimmen bevorzugen oder lieber auf dem Rücken liegend Ihre Bahnen ziehen. Nicht, wie Sie schwimmen, ist entscheidend, sondern, wie Sie atmen. Achten Sie unbedingt auf die richtige Technik: ganz bewusst über Wasser ein- und unter Wasser ausatmen. Nur durch einen gleichmäßigen Rhythmus versorgen Sie sich mit ausreichend Sauerstoff. Vor allem beim Kraulen ist das wichtig. Man holt in dem Moment Luft, wenn der Kopf kurz zur Seite kippt. Hier empfiehlt es sich, nach jeweils drei Schwimmzügen neu einzuatmen.

 

Beim Kraulen wird besonders die Muskulatur um die Wirbelsäule trainiert. Mit jedem Armzug nach vorne wird der Rumpf in kurzen Einheiten angespannt – mal links, mal rechts. Somit rotiert der Oberkörper um die Wirbelsäule, kräftigt und stabilisiert sie. Wer beim Rückenschwimmen schnell Probleme mit einem angespannten Kopf- und Nackenbereich bekommt, sollte nicht senkrecht, sondern schräg nach oben blicken.

 

Auch wichtig: Wer Schwimmen als Ausdauersport betreibt und sich somit länger im Wasser aufhält, braucht einen gut sitzenden, bequemen Badeanzug. Wenn der Anzug im trockenen Zustand nicht zu stramm sitzt und keine Falten bildet, hat er die richtige Größe. Fürs Schwimmbad empfiehlt sich außerdem eine Schwimmbrille, um die Augen vor Chlorwasser zu schützen. Saugen sich die Gläser auf dem Trockenen sanft am Gesicht fest, dann halten sie in der Regel im Wasser ebenfalls optimal dicht.

 

Da man beim Schwimmen nicht merkt, dass man schwitzt, wird gerne das Trinken vergessen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie in den Pausen und nach dem Training Ihren Wasserhaushalt ausgleichen.

Gut zu wissen

Aktiv im nassen Element

Sie lieben das Wasser, finden aber Schwimmen auf Dauer zu eintönig? Keine Sorge – es gibt viele Alternativen, wie man sich auf und im Wasser vergnügen kann. Neben Segeln, Wellenreiten, Kite- und Windsurfen sind das unter anderem auch noch diese Sportarten:

 

Wasserski:
Geht auch ohne eigenes Boot, dank der
Erfindung des Wasserskilifts. Anfänger
fahren meist auf zwei Skiern, Fortgeschrittene benutzen den Mono-Ski oder das Wakeboard.
Infos: www.wasserski-online.de oder www.oewwv.at

 

Tauchen:
Grundvoraussetzung dafür ist ein Gesundheits-Check beim Arzt. Kreislauf, Ohren (Gleichgewichtssinn) oder Lunge dürfen keine Probleme verursachen. Die Ausrüstung wird in der Regel von den Tauchschulen gestellt. Wer regelmäßig unter Wasser geht, für den lohnt sich eigenes Equipment.
Infos: www.taucher.net oder www.schoener-tauchen.de

 

Kajakwandern:
Geht sportlich im geschlossenen Einer oder aben-
teuerlich mit Kind und Kegel im „Indianer-Kanu“, dem sogenannten offenen Kanadier. Die Ausrüs-tung kann man meist vor Ort leihen, man sollte auf jeden Fall an schnell trocknende Schuhe und einen wasserdichten Seesack denken.
Infos: www.kanu.de und www.kanumagazin.de